Quelle: Jens Schulze
Hannah Mellies (LG Lippe-Süd) überrascht als zweitbeste Sprinterin Westfalens
Für etliche Mädchen und Jungen bedeuteten die Westfalenmeisterschaften der U14 die ersten „großen“ Meisterschaften ihres Lebens. Begleitet von den Eltern und gecoacht von ihren Trainern Tina Rother, Enrico Krüger, Klaus Brand und Olaf Hilker, war dies im Ahorn-Sportpark Paderborn natürlich von großer Nervosität, aber auch von Überraschungen geprägt. Die Ausbeute kann sich sehen lassen: Neben vielen persönlichen Bestleistungen zweimal Gold und fünfmal Silber!
Die Überraschung war die 13-jährige Hanna Mellies (LG Lippe-Süd). Im 60m-Lauf siegte sie nicht nur in ihrem Vorlauf unter 30 Mädchen in 8,45s. Im Finale wurde sie dann nur von Mandys Omega Tarabella aus Wattenscheid geschlagen, wobei sie mit 8,43s ihre persönliche Bestleistung noch einmal toppen konnte. Die Lippe-Süd-Stabis sahnten außerdem ab: In W13 dominierte Lotta Gühne mit 2,50 vor Merle Driedger mit 2,20m, in M13 konnte sich Maximilian Büxe mit 1,70 gleich auf Platz 2 setzen, und in M13 gelang dies ebenso Johann Viehrig mit 2,20m.
Im Stabhoch-Wettbewerb W12 belegte der Stabhochsprungverein Horn-Bad Meinberg alle fünf ersten Plätze: 1. Hannah Meinbrok 2,50m, 2. Paula Meinbrok 2,30m, 3. Iliana Hauck 2,10m, 4. Elisabeth Weber 2,00m, 5. Fiona Berlitz 1,90m. Mehr Dominanz in dieser Altersklasse geht nicht!
Emilia Krüger (LG Lippe-Süd) kam in W13 gleich zweimal unter die besten Acht: 4. Platz im Kugelstoß mit 8 ,68m, 6. Platz im Hochsprung mit 1,40m. Dort konnten sich auch Ida Fiebig (LG Lippe-Süd) in W12 mit einem Kugelstoß von 5,98m (nachdem sie sich im 6om-Lauf mit 9,04s ins Finale gesprintet hatte) und Jonas Wolf (LG Lippe-Süd) in M12 mit einem Weitsprung von 4,14m platzieren. Eine Energieleistung lieferte Mika Ecsedy (LG Lippe-Süd) in M12 ab: Nach einer langwierigen Krankheit verbesserte er seine Bestzeit über 800m auf nunmehr 2:40,88min.
Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die große Anspannung die Kinder teilweise auch nicht an ihre besten Leistungen herankommen ließ - sogar ein „ohne gültigen Versuch“ musste leidvoll erlebt werden. Mit nun immer mehr Wettkampferfahrung dürfte dies zukünftig aber eher die Ausnahme sein.