Wir trauern um Marko König, der am 20.03.2026 plötzlich und unerwartet im Alter von 55 Jahren verstorben ist. Mit ihm verliert der Fußballkreis Lemgo eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die den Fußballsport über Jahrzehnte hinweg als Spieler, Trainer und Mitglied des Kreisjugendausschusses maßgeblich geprägt hat und dessen Leben untrennbar mit dem Fußball verbunden war.
Nach seiner aktiven Karriere führte ihn sein Weg fast zwangsläufig an die Seitenlinie: Als Trainer gab er seine Leidenschaft und sein Wissen an junge Talente weiter. Er war Mentor, Vorbild und Motivator zugleich. Mit seinen Vereinen FC Union Entrup, TSV Kirchheide, TBV Lemgo und TuRa Heiden konnte er zahlreiche Aufstiege feiern. Die von ihm geführten Teams zeichneten sich dabei immer durch eine besondere Kameradschaft und einen herausragenden Zusammenhalt aus.
Als Spieler begann Marko König seine Laufbahn bei seinem Heimatverein, dem SV Hörstmar, um anschließend viele Jahre für den TBV Lemgo in der Verbands- und Landesliga aktiv zu sein. Dabei bestach Marko König immer durch seinen herausragenden Ehrgeiz, seinen hohen Einsatz und seinen vorbildlichen Teamgeist auf dem Platz.
Seinen größten sportlichen Erfolg - so hat er es selber immer formuliert - erreichte Marko König am 31. Mai 1988 mit einem 4:1 Sieg im Westfalenpokal-Finale gegen den SV Ottfingen und dem damit verbundenen Einzug in die erste DFB-Pokal-Hauptrunde gegen den FC Homburg.Nach seiner aktiven Karriere führte ihn sein Weg fast zwangsläufig an die Seitenlinie: Als Trainer gab er seine Leidenschaft und sein Wissen an junge Talente weiter. Er war Mentor, Vorbild und Motivator zugleich. Mit seinen Vereinen FC Union Entrup, TSV Kirchheide, TBV Lemgo und TuRa Heiden konnte er zahlreiche Aufstiege feiern. Die von ihm geführten Teams zeichneten sich dabei immer durch eine besondere Kameradschaft und einen herausragenden Zusammenhalt aus.
Mit 41 Jahren beendete Marko König seine Trainerlaufbahn, um sich dann mit viel Herz, Akribie und Leidenschaft dem Junioren-Fußball zu widmen und dabei viele Jahre auch seinen Sohn Louis mit vielen Pokalsiegen und errungenen Meisterschaften zu trainieren.
Ab 2017 brachte Marko König seine Expertise in die FLVW-Verbandsarbeit ein. Er fungierte als Beisitzer in der Bezirksjugendspruchkammer. Als Junioren-Staffelleiter, Koordinator Öffentlichkeitsarbeit und als stellvertreten-der Vorsitzender des Kreisjugendausschusses setzte er sich unermüdlich für die Weiterentwicklung des Fußballs im Fußballkreis Lemgo ein. Seine Stimme hatte dabei immer Gewicht, sein Rat war stets geschätzt.
Seit vielen Jahren fungierte Marko König außerdem als Organisator und Übungsleiter bei der vom Fußballkreis Lemgo auf dem Sportplatz in Hörstmar veranstalteten Fußball-Ferienfreizeit, bei der er sein profundes Fußballwissen mit viel Herzblut an den Fußballnachwuchs weitervermitteln konnte.
Es versteht sich von selbst, dass Marko König in Anerkennung seiner außergewöhnlichen ehrenamtlichen Tätigkeiten mit sportlichen Auszeichnungen geehrt wurde. So wurde er zuletzt beim Kreistag 2025 im Beisein von Verbandspräsident Manfred Schnieders mit dem Silbernen Verbandsehrenzeichen ausgezeichnet.
Sein viel zu früher Tod hinterlässt eine Lücke, die wir nicht schließen können. Was bleibt, sind die Spuren seines Wirkens und die Erinnerung an einen Menschen, der den Fußball geliebt und gelebt hat. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen Kindern und seinen Angehörigen.
Für den FLVW-Kreis Lemgo
Thomas Emmerich
Kreisvorsitzender